Literaturtipps2018-07-03T14:22:12+00:00

Literaturtipps

Geoführer Frankenjura

Die Geoführer-Reihe wurde geschaffen, um Fossiliensammlern und allgemein geologisch Interessierten die Möglichkeit zu geben, erdgeschichtlich interessante Stellen aufzufinden, kennenzulernen und zu interpretieren und um dort Fossilien zu sammeln. Im vorliegenden Band werden 64 Aufschlüsse im Bereich des Frankenjura beschrieben, von der genauen Anfahrt bis zur Fossilführung und der Präparation der Funde. Die im „Geoführer Frankenjura“ gebotenen Informationen gehen aber über die bloße Beschreibung der Aufschlüsse weit hinaus. Der Geoführer vermittelt auch geographisch-geologisches Basiswissen über den Frankenjura, beschreibt ausführlich Schichtfolge und Fossilinhalt, bietet umfangreiche Fossillisten, 220 Literaturhinweise und schließlich Bestimmungshilfe in Form von insgesamt etwa 400 Fossilabbildungen.

Der Doberg bei Bünde
– Eine klassische Fundstelle der Paläontologie

Der Doberg bei Bünde – 10 Millionen Jahre Erdgeschichte in 140 Meter mächtigen Meeres­ablagerungen konserviert und seit fast 200 Jahren wissenschaftlich erforscht.
Es handelt sich bei diesem Naturdenkmal um die einzige Stelle in Europa, an der die gesamte erdgeschichtliche Epoche des Oligozäns, das vor 33,7 Millionen Jahren begann und vor 23,8 Millionen Jahren endete, zugänglich ist. Die 70 Meter mächtigen Meeresablagerungen des Dobergs aus der Oberoligozänzeit, die auf engstem Raum eine fast vollständige Schichtenfolge aufweisen, sind 1971 zum Neo-Stratotypus ernannt worden.
Im Doberg wurde seit 1734 kontinuierlich Mergel abgebaut, der zum Düngen der Felder bestimmt war. Um 1820 erkannte man erstmals die geologische Bedeutung dieses Aufschlusses und im Laufe weniger Jahrzehnte hatte sich unter den Geologen und Paläontologen herumgesprochen, welche fossilen Schätze der Mergelabbau ans Licht gebracht hatte. In den Mergelgruben sind mehr als 500 marine Tierarten zum Vorschein gekommen. Pflanzen fressende Seekühe hielten sich gerne in flachmarinen Bereichen und Flussmündungen auf, wo sie ausgedehnte Seegraswiesen zum Nahrungserwerb vorfanden, allerdings ständig von riesigen Haien bedroht, die Zähne bis 11 Zentimeter Größe hinterlassen haben. Die größten Räuber stellten wohl 5 Meter messende und mit gezackten und scharfen Zähnen bewehrte Wale dar, die an der Spitze der Nahrungskette standen und keine Feinde hatten. Krokodile, Schildkröten und Seehunde bevorzugten wegen der warmen Wassertemperaturen und des subtropischen Klimas die Flachwasserbereiche und küstennahen Uferzonen.
Dieses Buch ist die erste umfassende fotografische Dokumentation der faszinierenden fossilen Lebewelt des Dobergs. In einzelnen Kapiteln gewinnt der Leser vertiefte Einblicke in die Geologie, die Erforschungsgeschichte und die wirtschaftliche Nutzung des Gesteins. Historische Ansichten des Doberg-Geländes werden in einem Rundgang heutigen Aufnahmen gegenübergestellt. Die spannenden Geschichten spektakulärer Fossilfunde wie Seekuh, Zahnwal und Riesenschildkröte werden in einzelnen Textbeiträgen gesondert beleuchtet.

Eine Reise in den unteren Jura der Region Altdorf

Die Geoführer-Reihe wurde geschaffen, um Fossiliensammlern und allgemein geologisch Interessierten die Möglichkeit zu geben, erdgeschichtlich interessante Stellen aufzufinden, kennenzulernen und zu interpretieren und um dort Fossilien zu sammeln. Im vorliegenden Band werden 64 Aufschlüsse im Bereich des Frankenjura beschrieben, von der genauen Anfahrt bis zur Fossilführung und der Präparation der Funde. Die im „Geoführer Frankenjura“ gebotenen Informationen gehen aber über die bloße Beschreibung der Aufschlüsse weit hinaus. Der Geoführer vermittelt auch geographisch-geologisches Basiswissen über den Frankenjura, beschreibt ausführlich Schichtfolge und Fossilinhalt, bietet umfangreiche Fossillisten, 220 Literaturhinweise und schließlich Bestimmungshilfe in Form von insgesamt etwa 400 Fossilabbildungen.